Header

Suche

U(ZH)N/EARTH

"Rings" art piece by Gina Gibson

Einführung

Die Antworten auf die grössten Fragen des Universums könnten wir tief unter der Erde finden. Auch inspirierende Kunst kann unter Tage geschaffen werden.

Tief unter der Erde in der Sanford Underground Research Facility (SURF) in South Dakota (USA), 1600 Meter unter Tage, suchen Forschenden nach den Antworten auf die grössten Rätsel des Universums. Als Artist in Residence am SURF erschuf Prof. Gina Gibson Kunstwerke, die von der aussergewöhnlichen Umgebung der Forschungseinrichtung inspiriert sind und die Suche nach dem Unsichtbaren visualisieren.

Ein Teil ihrer Werke wurden im Science Pavilion UZH im Rahmen einer Ausstellung vom Herbst 2025 bis Frühling 2026 ausgestellt.
 

Zusammenarbeit

Die Ausstellung wurde usprünglich in Zusammenarbeit von Prof. Penning (UZH), Prof. Gibson (SURF) und dem University of Michigan Museum of Natural History geschaffen. 

 
Logo von links nach rechts: Black Hills State University, Sanford Underground Research Facility, Museum of Natural History University of Michigan, University of Zurich.

 

Kunst und Wissenschaft

Wissenschhaft – 1600 Meter unter Tage

Auf den Spuren der Rätsel des Universums

Die Homestake Mine wurde 1876 in was heute South Dakota, USA in den Black Hills gegründet. Es war die tiefste Goldmine der westlichen Welt, bis zu 2400 Metern. 2007 wurde die Mine stillgelegt und zu SURF umgewandelt.

SURF ist eine Forschungseinrichtung, an der unter anderem Experimente zur Erforschung Dunkler Materie und Neutrinos durchgeführt werden. Tief unter der Erde sind die Experimente gut abgeschirmt von natürlicher Radioaktivität und von Teilchen, die z.B. von der Sonne kommen, sog. kosmischer Höhenstrahlung. Diese Strahlungen können sonst die empfindlichen Messungen stören.

Auf der Suche nach Dunkler Materie

Im Universum existiert etwa fünfmal mehr Dunkle Materie (DM) als reguläre Materie. Die genaue Natur der DM ist eines der grössten Rätsel der heutigen Physik. Da DM nur schwach wechselwirkt, müssen Detektoren für ihren Nachweis sehr empfindlich und deshalb tief unter der Erde sein.

Neutrinos, die leicht sind und ebenfalls sehr schwach wechselwirken, werden ebenfalls am SURF untersucht. Andere Wissenschaftler:innen stellen in einem Teilchenbeschleuniger seltene Isotope her, um die Entwicklung der Elemente besser zu verstehen, oder untersuchen Bakterien, die es nur tief unter der Erde gibt.
 

Kuchendiagramm: 68% dunkle Energie, 27% dunkle Materie, 5% reguläre Materie
Zoom
Zusammensetzung des heutigen Universums. © Scientific Visualization Studio, NASA.

 

INTERESSANT ZU WISSEN An der Erdoberfläche fliegt jede Sekunde etwa ein Teilchen der kosmischen Strahlung durch Ihre Hand. Tief unten in der Mine kommt nur ein Teilchen etwa alle drei Monate an. 

 

Physik und Kunst – Artist in Residence

Jedes Jahr bietet das SURF Artist-in-Residence-Programm (AiR) einem Künstler oder einer Künstlerin die Möglichkeit, sich in einem mehrwöchigen Aufenthalt von der einmaligen faszinierenden Infrastruktur und der Wissenschaft inspirieren zu lassen. Prof. Gina Gibson war 2021 die erste Künstlerin, die als AiR am SURF wohnte. Ein Teil ihrer Werke wurden vom Herbst 2025 bis Frühling 2026 im Science Pavilion UZH ausgestellt.
 

Prof. Gina Gibson standing in the Sanford Underground Research Facility
Zoom
Prof. Gina Gibson unter Tage. © Matt Kapust, Sanford Underground Research Facility.
 

Gina Gibson

Gina Gibson ist eine international ausstellende Künstlerin und Dozentin. Sie ist Professorin für Grafikdesign an der Black Hills State University in Spearfish, South Dakota (USA). 

Im Jahr 2019 war sie die erste 'Artist in Residence (AiR)' der Sanford Underground Research Facility (SURF). Ihre Arbeit als AiR wurde inspiriert von dem Standort und seiner einzigartigen Geschichte sowie der Wissenschaft, die am SURF stattfindet.

Inspiration und Recherche

Um sich auf die Zeit am SURF vorzubereiten, recherchierte Gina Gibson so viel sie konnte: Gina Gibson wollte möglichst viel über die wissenschaftlichen Experimente am SURF wissen. So las sie Bücher zum Beispiel über Physik, angefangen mit „ABC der Teilchenphysik“, aber auch Bücher über Feynman und Hawking.

Zudem vertiefte sie sich in Büchern über die Black Hills und die Amerikanischen Ureinwohner, um ihr Glauben und ihren Bezug zu dem Ort möglichst zu respektieren. 
 

Bandbreite ausgelegter Bücher zu Physik bis hin zur Geschichte der Indigenen Völker von Nordamerika
Zoom
Inspiration und Recherche
Schutzanzug, Schutzbrille, Armee Stiefel
Schutzmassnamen @ SURF

 

Gina Gibson @ SURF

Gina Gibson verbrachte einige Zeit am SURF, sowohl ober- als auch unterirdisch. Dabei wurden Sicherheitsaspekte, die zur Forschung in der Mine gehören, zu einem wesentlichen Teil ihrer täglichen Arbeit.
 

Militärische Erkennungsmarke von Gina Gibson
Militärische Erkennungsmarke von Gina Gibson

Unter Tage tragen alle Mitarbeiter *innen des SURF sogenannte Dog Tags – Erkennungsmarken mit ihrem Namen. Bei der Arbeit unter Tage dienen sie der Identifikation allfälliger Opfer bei einem Unfall. Solche Erkennungsmarken werden auch im Militär getragen. 

 

Die ausgewählten Kunststücke

Im Rahmen der Ausstellung U(ZH)N/EARTH  wurden einige Kunstwerke von Gina Gibson ausgewählt und im Science Pavilion UZH ausgestellt.

  • The Search for Gold art piece by Gina Gibson

    The Search for Gold

    In diesem Kunstwerk geht es um die Suche nach Dunkler Materie. Wie sieht Dunkle Materie aus? Wie verhält sie sich? Gina Gibson benutzte Bilder von Bakterien, um Muster zu imitieren, die in einem viel grösseren kosmischen Massstab zu sehen sind. Die Blaupause der Homestake Goldmine von 1933 und der Pfeil stellen die Suche nach Dunkler Materie dar.

  • Phases art piece by Gina Gibson

    Phases

    Viele der Kunstwerke in dieser Serie befassen sich mit dem Kosmos. Gibson fand es interessant, dass Forschende so tief unter die Erde gingen, um die Sterne und den Ursprung des Universums zu untersuchen. Um die Verbindung darzustellen hat sie hier beispielsweise Bilder von Bakterien, die tief unter der Erde leben, mit den Bildern des Hubble-Teleskops kombiniert.

  • A Piece of the Puzzle by Gina Gibson

    A Piece of the Puzzle

    Im Sanford Lab Homestake Visitor Centre kaufte Gina Gibson ein Puzzle, das den Physiker und Chemiker Ray Davis Jr. zeigt. Die Idee eines Puzzles liess sie nicht los und die Geschichte von Ray Davis Jr. faszinierte sie. Ray Davis Jr. stellt für Gina Gibson das erste Puzzle-Teil dar, welches dazu geführt hat, dass SURF ein Ort für Wissenschaft geworden ist. Weitere Informationen zu Ray Davis Jr. finden Sie unter dem Abschnitt „SURF“.

  • Touch by Gina Gibson

    Touch

    Gibson schuf dieses Kunstwerk während des Höhepunkts der COVID-19-Pandemie. Sie wollte ein Kunstwerk schaffen, das die Menschen bei SURF feiert sowie unsere Verbindung untereinander und zum Universum repräsentiert. Die farbigen Ringe im Kunstwerk sind Makroauf-nahmen von verschiedenen Kabeln, die Gibson während ihrer Zeit am SURF scannte und so in ihre Kunst einfliessen liess.

  • Capturing Waves art piece by Gina Gibson

    Capturing Waves

    Das Motiv des Bergbaus beschreibt die gegenwärtige Suche nach wissenschaftlichen Erkenntnissen. In mehreren Kunstwerken verwandelt sich Gold in Kupfer und symbolisiert so den Übergang von der Suche nach Gold zur Suche nach Wissen.

  • Benutzte Kupferdichtungen übereinander zu einem Kunstwerk verschmolzen

    Benutzte Kupferdichtungen sehen auf den ersten Blick wie Abfall aus. Gina Gibson findet aber oft die Schönheit in ausrangierte Dinge. Dieses Kunstwerk ist dazu gedacht, aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet zu werden. Schauen Sie sich an, was passiert, wenn Sie es von der Seite und nicht von vorne betrachten. Das Licht fängt verschiedene Teile des Kunstwerks ein und erlaubt somit unterschiedliche Betrachtungsweisen.

SURF

Sanford Underground Research Facility (SURF) ist das tiefste Untergrundlabor in den USA mit Einrichtungen, die fast 1600 Meter unter die Erde reichen.

  • SURF Minengebäudeeingang mit Metalplattenfacade

    Das SURF Gebäude

    SURF befindet sich in der ehemaligen Homestake Goldmine, welche im Jahr 2002 stillgelegt wurde. Homestake war die grösste und tiefste Goldmine der USA. Während ihres 126-jährigen Bestehens wurden ungefähr 12 Tonnen (11’623’000 kg) Gold aus der Mine befördert.

  • Bergige Blumen- und Waldlandschaft mit SURF Gebäude in der Ferne

    SURF in den Black Hills

    SURF hat den Schwerpunkt der Mine vom Profit auf die wissenschaftlichen Entdeckungen verlagert. Das Untergrundlabor befindet sich im Gebiet der Black Hills, der Heimat der Lakota Nation. Dieses Gebiet ist für viele amerikanische Ureinwohner heilig. Für SURF ist es sehr wichtig, dass sie deren Kultur und Traditionen respektieren.

  • SURF Gebäude erleuchtet vom herbstlichen Sonnenuntergang

    SURF bei Sonnenuntergang

    SURF beherbergt eine Vielzahl an Experimenten in unterschiedlichen Fachbereichen, wie Physik, Biologie und Geologie.

Die Physik

Suche nach DM

In direkten Suchen, wie z.B. an Experimenten wie XENON in Gran Sasso, oder Lux-Zeplin am SURF, wird direkt nach Wechselwirkungen zwischen DM und gewöhnlicher Materie gesucht.

Indirekte Suchen verwenden Teleskope auf der Erde und im Weltall, um die Wechselwirkung von DM mit regulärer Materie und eventuell sich selbst nachzuweisen. Weiter erlauben uns astrophysikalische Beobachtungen die Effekte von DM sowohl in der Bewegung von Sternen und Galaxien, sowie im frühen Universum, direkt nach dem Urknall zu sehen.

An Beschleunigern können bei entsprechender Energie, alle möglichen Teilchen erzeugt und nachgewiesen werden. An den Experimenten am LHC am CERN wird intensiv nach neuen Teilchen gesucht, was Rückschlüsse auf die mögliche Natur der DM erlaubt.

Herzstück des LZ Experiments. © Sanford Lab.

LUX – Zeplin Experiment (LZ)

Am LZ-Experiment beschäftigen sich Forscher*innen mit der direkten Suche nach Dunkler Materie.

Das Herzstück des Experiments ist ein Tank, gefüllt mit 7 Tonnen flüssigem Xenon, in welchem nach Signalen von Dunkler Materie gesucht wird. Damit dieses empfindliche Experiment eine möglichst „ruhige“ Umgebung hat, findet es 1600 Meter unter der Erde statt.

Auf der Erdoberfläche würde die natürliche radioaktive Strahlung das Resultat verfälschen. 

© Nick Hubbard/SURF

Wie funktioniert das LZ-Experiment?

Beim LZ-Experiment suchen Forscher*innen nach Dunklen Materie Teilchen, die sehr schwer sind und nur schwach mit anderen Teilchen (zum Beispiel Protonen) interagieren. Man nennt sie WIMPs (weakly interactive massive particles).

Damit eine gewisse Möglichkeit besteht, dass eine Wechselwirkung passiert braucht es sehr viele Teilchen, deshalb wird flüssiges Xenon, ein sehr schweres Element, als Medium benutzt.

Bei einer Wechselwirkung von Dunkler Materie und einem Xenon-Atom würde Folgendes passieren: 

Das Xenon wird angeregt, beim Abregen sendet es einen Lichtblitz aus (S1) und es werden Elektronen freigesetzt. Die freigewordenen Elektronen wandern dank eines elektrischen Feldes an die Oberseite des Tanks und produzieren einen zweiten Lichtblitz (S2).

Je nach Masse und Art eines Teilchens gibt es andere Kombinationen von diesen beiden Lichtblitzen. WIMPs haben eine einzigartige Signatur und könnten so identifiziert werden. 

Illustration mit eintreffende Teilchen auf die Zeit-Projektions-Kammer
© Illustration von Greg Stewart, SLAC National Accelerator Laboratory.

Warum ist LZ unter der Erde?

Die Erde wird permanent bombardiert von Teilchen aus dem Weltall, z. B. von der Sonne. Treffen diese auf die Atmosphäre entstehen durch den Zusammenprall mit Atomen viele neue, zum Teil sehr hochenergetische Teilchen - die kosmische Höhenstrahlung. Diese können die Messungen des empfindlichen Experiments stören.
 

Unterirdisches Zeppelin-Experiment
Zoom
SURF Mine. © Sanford Lab.


Aus diesem Grund ist das Experiment 1600 Meter tief unter der Erde: In dieser Tiefe kommen nur noch vereinzelt Teilchen der kosmischen Höhenstrahlung an. 

Zusätzlich ist der Detektor aus einem Material mit sehr geringer natürlicher Strahlung gebaut.

Was hat LZ mit Bananen zu tun? 
Die Umgebung des LZ-Experiments muss sehr strahlenrein und gut abgeschirmt gebaut werden. Selbst ein kleines Stückchen einer Banane (1/750‘000) wäre als Hintergrundstrahlung messbar!

Warum Bananen? 
Bananen enthalten Kalium. Kalium ist ein sehr stabiles Element, welches sehr selten einen radioaktiven Zerfall macht – es gibt in einer Banane etwa einen Zerfall in 75 Minuten. Wenn ein solcher Zerfall stattfindet, könnte dies mit dem empfindlichen Detektor gemessen werden.
Hängendes Kupferstangenkonstrukt mit einem blauen Rechteck in der Mitte
Tesseract Experiment

Tesseract – Neues Experiment

Prof. Penning ist Gründungsmitglied eines neuartigen Experiments für Dunkle Materie mit geringer Masse, namens Tesseract. Das Experiment soll im unterirdischen Labor Modane im Frejus-Tunnel in der Nähe von Genf installiert werden. Das Experiment ergänzt das LZ-Experiment, welches nach grossen Massen sucht.

Im Experiment werden Gitterschwingungen aufgespürt, die durch die Wechselwirkung von Teilchen der Dunklen Materie mit dem Zielmaterial verursacht werden. Um die Empfindlichkeit zu erhöhen, werden viele verschiedene Zielmaterialien verwendet, z.B. flüssiges Helium oder Kristalle.
 

Majorana Demonstrator. © Sanford Lab

Majorana Demonstrator

Das Majorana Demonstrator Experiment versucht der Frage auf den Grund zu gehen, warum überhaupt Materie im Universum existiert.
 
Nach der Urknall-Theorie entstanden im frühen Universum aus Energie Materie und Antimaterie zu gleichen Teilen. Bei ihrem Zusammentreffen vernichtet sich aber Materie und Antimaterie und es bleibt nur Energie übrig. Theoretisch müsste also das Universum heute nur aus Energie bestehen.

Wir beobachten aber heute ein Universum mit Materie und keiner Antimaterie. Irgendein unbekanntes, verborgenes Gesetz der Natur muss im frühen Universum den Ausschlag zugunsten der Materie gegeben haben.
 

Nahaufnahme des Majorana Demonstrator Experiment mit Kupferdrähten
Majorana Demonstrator Experiment. © Sanford Lab.
Ray Davis Jr. Portrait. © Brookhaven National Laboratory

Homestake-Experiment

Das Homestake-Experiment ist ein Pionier-Experiment in der Neutrinophysik, welches in den 1960er Jahren unter der Leitung von Ray Davis Jr. aufgebaut und bis 1994 betrieben wurde. 

Mit seinem Experiment war Ray Davis Jr. der erste, der solare Neutrinos detektieren und zählen konnte. Jedoch zählte das Experiment nur etwa ein Drittel der von den Theoretikern vorhergesagten Anzahl an Neutrinos. Dies wurde bekannt als das „solare Neutrinoproblem“. 

In den 1990er Jahren wurde das Resultat schliesslich durch unterirdische Experimente in Japan und Kanada bestätigt. 2002 wurde Davis für seine Arbeit mit dem Nobelpreis für Physik ausgezeichnet.
 

Das Dune Experiment


Unterirdische Forschungseinrichtung
Unterirdische Forschungseinrichtung. © Sanford Lab.

Mit dem Deep Underground Neutrino Experiment (DUNE) wird versucht, die Geheimnisse der Neutrinos und deren Rolle im Universum zu entschlüsseln.

DUNE wird aus zwei Neutrinodetektoren bestehen. Der eine Detektor steht am Fermilab und wird Neutrinos in der Nähe der Neutrinoquelle aufzeichnen. Ein zweiter, viel grösserer Detektor wird im Sanford Underground Research Laboratory in South Dakota installiert und Neutrinos in einer Entfernung von 1300 km messen. Da Neutrinos die Erde fast ungehindert durchqueren können, müssen die beiden Detektoren nicht mit einem Tunnel verbunden werden. 

Querschnitt der Erde; Fermilab schickt SURF über die unterirdischen Forschungsstationen Neutrinos zu.
DUNE verbindet zwei Forschungsstationen. © Dunescience.org.

Ein wichtiger Bestandteil des Experiments wird die Neutrinoquelle „Long Baseline Neutrino Facililty“ sein, welche die Neutrinos erzeugt. Mit DUNE können aber auch natürliche Neutrinos, z.B. von der Sonne oder Supernovas beobachtet werden.

Zwei Prototypen von Detektoren befinden sich am CERN. Der erste erfasst seit September 2018 Daten, der zweite befindet sich noch im Aufbau.

Zukünftige Experimente

Forscher*innen der Universität Zürich arbeiten mit Kolleg*innen aus aller Welt zusammen, um noch empfindlichere Detektoren für zukünftige Experimente zu bauen.
 

Gruppenfoto Physikerinnen und Physiker Universität Zurich
Zoom
Gruppenfoto Physikforscher:innen der Universität Zürich

Biologie / Geologie

Mikrobielle Forschung

Sogar in 1600 Meter Tiefe gedeiht das Leben: Mehr als 9000 verschiedene Arten von Mikroorganismen befinden sich im Gestein, in der Erde oder im Wasser. Diese werden von Forscher*innen am SURF untersucht. Die Organismen leben in sogenannten Biofilmen im Gestein oder Wasser, welches sich unter der Erde ansammelt.
 

Two Scientists taking soil samples in underground cave
Zoom
Forschende entnehmen Bodenprobe am SURF. © Sanford Lab.
 

Mikroorganismen, die unter extremen Bedingungen leben können, nennt man Extremophile. Wissenschaftler*innen des SURF wollen herausfinden, wie diese Mikroorganismen überleben, wie sie atmen oder was sie essen. Dazu werden Proben aus Bereichen gesammelt, die sich in Temperatur, in chemischen und geologischen Eigenschaften unterscheiden. 

Vernissage im Pavilion

Eindrücke aus der Vermissage im Sommer 2025 im Science Pavilion UZH 

Weiterführende Informationen

Gina Gibson im Gespräch mit einer Besucherin in der Ausstellung „Un Earth“

Mediabeiträge

Gina Gibson in der unterirdischen Standford Forschungseinrichtung

Gina Gibson

Mehr über die Künsterlin (EN)

Lageplan der FermiLab Untergrund Forschungseinrichtung

FermiLab

Mehr über die Forschungseinrichtung